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Ein Spatz – einer – will sein Kind füttern. Andauernd funkt ihm ein Buchfink dazwischen, sucht das Futter zu klauen um’s selbst zu verdauen.

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Zucchini

wachsen zur Zeit rucki zucki. Auch wenn ich sie courgettes nenne, tun sie das nicht langsamer. Wachsen schneller, als es gelingt, sie zu kochen, zu essen, in zu kurzer Zeit. Die Nachbarn wissen mit ihnen nichts anzufangen, erscheinen ihnen die grünen Dinger (manche kleine sind gelb) immer noch fremd, zu chinesisch. Bleibt wohl nichts übrig,… Zucchini weiterlesen

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Gebracht

Der Tag heute hat ein bisschen viel auf einmal gebracht. Ohrringe aus Kanada, Lesezeichen aus Spanien, einen neuen Benzintank für den Landrover aus dem Vereingten Königreich, das zweite Mal Heu ein, und damit verbunden fliegende Ameisen ins Haus, und Leichen auf dem Fensterbrett in der Küche. Das war wieder einmal so ein Tag.

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weg

Vor dem Schneiden des Schnittlauchs aus dem Tunnel wuselt mir hier in der Küche wichtigtuerisch ein Ohrenkriecher vom Brettchen.

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Amseln, dreizehn mal

findend, versteckten Wurm, frühmorgens sammelnd, Rosinen schlagend, mit dem Schnabel, Schnecke, unterm Lorbeer sonnenbadend, im Gras klauend, Beeren aller Art zu dritt singend, Solo, von hoch oben schimpfend, Katze regungslos, am Boden gehend, zielstrebig, am Boden lauernd, auf der Mauer lauschend, vorsichtig fliegend, weg

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O

Trump und Makron zusammen geschlagen: Eischnee, steif genug für Baisers, Biskuit- teige? Oder glibbrig aufgrund Verunreinigung?

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Fingerhut

hat herzerfrischend giftig vormännliche rote Hummeltunnelblüten an digitalen Finkenschaukeln, und lässt aus Kapseln Ballonflieger fallen.

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– Weiss

wer, wie viele weisse Würstchen in den Hebesträuchern hängen? – Nicht eins zu viel. – Und weiss wer, wie viele weisse Blütchen in den Würstchen wimmel(te)n? – Nicht eins zu viel.

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Mor(e)al der Eschen

Nach jedem Versuch, mit Scheren und Sägen uns Einhalt zu bieten, treiben wir’s freilich unsäglich fescher, zahlreich und frecher.

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