{"id":307,"date":"2014-08-01T00:13:31","date_gmt":"2014-07-31T22:13:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/christine\/?p=307"},"modified":"2014-08-02T00:53:31","modified_gmt":"2014-08-01T22:53:31","slug":"opportunity-cost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fringillallala.wababbel.de\/?p=307","title":{"rendered":"opportunity cost"},"content":{"rendered":"<p><em>Du stehst vor einer Wahl. Du musst jetzt entscheiden, ob du diesen Blogeintrag lesen, etwas anderes lesen, stumme Gedanken denken, oder vielleicht selbst etwas schreiben willst. Der Wert, den du der am attraktivsten erscheinenden dieser M\u00f6glichkeiten beimisst, ist der Preis, den du zahlen musst, wenn du dich entscheidest, diesen Blogeintrag zu lesen. Dieser Preis ist spekulativ und muss es bleiben; er steht f\u00fcr das, was deines Erachtens die anderen M\u00f6glichkeiten zu bieten haben k\u00f6nnten. Wenn du dich einmal entschlossen hast, diesen Blogeintrag zu lesen, ist jede Chance, die anderen M\u00f6glichkeiten zu realisieren, f\u00fcr immer dahin. Nur in dem Moment oder dem Augenblick der Wahl kann Preis Verhalten \u00e4ndern.<br \/>\n<\/em><br \/>\n(Buchanan, James M.: Cost and Choice: An Inquiry in Economic Theory, . 6.F.1., grob \u00fcbersetzt und dem Rahmen hier angepasst von mir)<\/p>\n<p>Nicht immer hat man ja eine Wahl. Aber wenn man sie hat, gibt es oft mehrere M\u00f6glichkeiten, was man zu einem Zeitpunkt tun k\u00f6nnte. Und da f\u00e4llt einem manchmal die Wahl ganz leicht, und manchmal gar nicht. Zwar hatte ich fr\u00fcher im Studium mit Handlungstheorie und so zu tun, aber da ging es immer mehr darum, welche Mittel man w\u00e4hlt bei einem gegebenen Ziel. Manchmal muss oder will man sich aber zwischen m\u00f6glichen Zielen, Optionen, erst mal f\u00fcr eine(s) entscheiden, ich empfinde das manchmal ziemlich stark: Will ich jetzt stricken, schreiben, schauen, laufen, putzen, mich vors laptop hocken oder Kuchen backen etc., derlei halt. Wenn ich mich f\u00fcr eins entscheide, kann ich keins der andern tun. In irgendeinem Forum, in einem Faden, in dem es um \u00f6konomische Themen ging \u2013 wie ich da gelandet bin, weiss ich nicht mehr \u2013 hatte ich das mal angesprochen, und ich wurde auf das Prinzip der opportunity costs verwiesen. Im Deutschen heisst es auch Schattenpreis, habe ich gesehen. Es scheint selbst unter \u00d6konomen eher ein Schattendasein zu f\u00fchren. Damit k\u00f6nnten versteckte Kosten, die oft nicht ber\u00fccksichtigt werden, mit bedacht werden.<\/p>\n<p>Ich habe mit \u00d6konomie so gar nichts am Hut. Finde aber das Ph\u00e4nomen im Leben bemerkenswert, und fand es gut, dass \u00fcberhaupt wer sich damit besch\u00e4ftigt hat. <\/p>\n<p>Ich habe mich entschlossen, den Text, aus dessen Vorwort das Zitat stammt, nicht zu lesen. <a href=\"http:\/\/www.econlib.org\/library\/Buchanan\/buchCv6.html\">Hier<\/a> findet man ihn:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du stehst vor einer Wahl. Du musst jetzt entscheiden, ob du diesen Blogeintrag lesen, etwas anderes lesen, stumme Gedanken denken, oder vielleicht selbst etwas schreiben willst. Der Wert, den du der am attraktivsten erscheinenden dieser M\u00f6glichkeiten beimisst, ist der Preis, den du zahlen musst, wenn du dich entscheidest, diesen Blogeintrag zu lesen. 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